Bundeskanzler
Ein Kandidat für den Posten als Bundeskanzler, der hier in Deutschland momentan von einer Frau bekleidet wird, wird vom Bundespräsidenten vorgeschlagen. Die ist im Artikel 63 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland so geregelt. Dabei ist der Bundeskanzler in seiner Kandidatenwahl völlig frei. Selbstverständlich wird er aber nur jemanden vorschlagen, der politisch und charakterlich so gefestigt ist, das er in der Lage ist, diese entscheidende politische Stelle mit der nötigen Sorgfalt und Intelligenz zu besetzen. In fast allen Fällen war es so, das der Präsident einen Kandidaten vorgeschlagen hatte, der aus den Reihen der siegreichen Koalition bei der Bundestagswahl hervorgegangen ist. Der Bundestag wählt dann den vorgeschlagenen Kandidaten entweder mit absoluter Mehrheit zum Bundeskanzler, oder der Bundestag kann innerhalb einer zweiwöchigen Frist selber einen Kandidaten für das Amt des Bundeskanzlers bestimmen, und diesen ebenfalls innerhalb dieser Frist zum neuen Bundeskanzler wählen. Auch sind Bundeskanzler dazu verplichtet, Auslands- und Staatsbesuche abzuhalten, um internationale Kontakte zu knüpfen oder zu pflegen. So manch ein Staatschef bereit dem Kanzler oder der Kanzlerin dabei einen Empfang, wie in einem Hotel im Urlaub.
Bundeskanzler und -präsident
Der Amtssitz des Bundespräsidenten in der Bundesrepublik Deutschland ist, anders als beim Bundeskanzler unseres Landes, das Schloss Bellevue in Berlin. Ein zweiter Amtssitz steht dem Bundespräsidenten zur Verfügung und zwar die Villa Hammerschmidt in Bonn. In der unmittelbaren Nähe des Schlosses Bellevue befindet sich die so genannte Präsidentenei, das Bundespräsidialamt, das im Jahre 1998 eingeweiht wurde. Beide Amtssitze sind wunderschöne, architektonisch hochwertige Gebäude, die das Ansehen des Bundespräsidenten erhöhen. Durch die Wahl solcher Gebäude für den Amtssitz des Bundespräsidenten unterstreicht die deutsche Politik die hohe Stellung, die der Bundespräsident inne hat.
Bundeskanzler und seine Anliegen
Das persönliche Engagement in der Politik des eigenen Landes, sollte jedem Menschen auf der Welt ein hohes, persönliches Anliegen sein auch und vor allem dem Bundeskanzler. Gerade in der heutigen, schwierigen Zeit wird es wieder wichtiger, sich politisch zu bekennen, und Stellung zu beziehen. Nur durch Menschen, die sich Gedanken über die Zukunft ihres Landes machen, ist die politische Gradlinigkeit und Zuverlässigkeit gewährleistet. Es bringt nichts, über politische Zustände in der Welt und im eigenen Land, am Stammtisch oder im Kreise der Familie zu schimpfen, aber sich selber nicht für die Ziele der Politik einzusetzen. Nur durch die Kraft und den Einsatz jedes einzelnen kann ein Land politisch erfolgreich sein, und nur so können auch die Menschen zufrieden sein. Man sollte nicht vergessen, das die gewählten Politiker die Vertreter des Volkes sind, die durch dieses zum politischen Einsatz gekommen sind. Nur wenn die Menschen die Augen offen halten, und mit Intelligenz und wachem Verstand die Entwicklungen der Politik verfolgen, hat man eine Chance eine gute politische Regierung im Lande zu haben. Die Menschen eines Landes sind die eigentlichen Politiker, das sollte man nicht vergessen. Nur durch diese lebt die Politik in den Köpfen und in der Realität, auch in der Bundesrepublik Deutschland.